Montag, 11. Februar 2013

Fairtrade, eine Bewegung die unsere Unterstützung braucht!

Ist Fairtrade wirklich fair, oder heimsen sich die Firmen nur noch mehr Gewinne ein?

Es ist eine Frage, die sich jeder stellt, der kostspieligere Fairtrade Produkte kauft. Kommt meine Unterstützung auch wirklich dort an, wo ich sie gerne hätte?
Es gibt gewiss auch schwarze Schafe unter denen, die uns einen "Gutmenschen" vorspielen. Aber sollte man deshalb diese ganze Bewegung anzweifeln. 

Seit das Siegel im Juli 2011 drastisch aufgeweicht wurde, gilt für alle Mischprodukte mit dem Fairtrade-Siegel ein Mindestanteil von nur noch 20 Prozent fair gehandelter Zutaten. Der Mindestanteil lag vorher bei 50 Prozent und mein Hoffen ging eher in die Richtung, dass er bald erhöht wird!
Die Herabsetzung der Fairtrade-Siegel hat sowohl Befürworter als auch Gegner. Um Euch ein eigenes Bild davon zu machen, klickt hier !

Meiner Meinung nach ist die Fairtrade-Bewegung eine hervorragende Sache und es ist durchaus gut, sie zu unterstützen. Dass wir Kaffee, der um die halbe Erde geflogen oder verschifft werden muss, nicht für ein paar Cents bekommen, versteht sich wohl von selbst. Und dass in der langen Produktionskette verschiedene Kosten anfallen, dürfte uns auch klar sein.

Wir sollten uns auf das Wesentliche beschränken und die Rechte jener in weit entfernten Ländern genauso priorisieren wie unsere. Von Arbeit muss man leben können, und am besten - nicht nur gerade so!!!

Mittwoch, 7. November 2012

Bienensterben: Bienchen summt nicht mehr herum


Bienen summen, Bienen machen Honig,  Bienen stechen, Bienen heißen – manchmal – Maja, Bienen sind vor allem eins: lebenswichtig!  Und: Bienen sterben! Leise, schleichend, aber massenweise! Grund: Pestizide. Sie schwächen das Immunsystem der Bienen, machen sie anfällig für Krankheiten und Parasiten. Auch wird das Futter aufgrund der industriellen Landwirtschaft knapp. In Europa sind schon 40 Prozent der Bienenvölker verschwunden.
Wer im Biologie-Unterricht aufgepasst hat, müsste jetzt sofort aufschreien. Wie war das noch mal, Biene und Blume? Richtig!
„Etwa zwei Drittel der Nahrungsmittel hängen von der Arbeit der Bienen ab.“ (Robin Moritz, Präsident der europäischen Gesellschaft für Bienenforschung (European Society for Bee Research) in DIE ZEIT, „Forscher warnen vor schlimmen Folgen durch Bienensterben“ vom 04.09.2012) – wenn es leise wird auf den Wiesen und in den Wäldern, wird der Mensch das bald zu spüren bekommen. In China gibt es bereits eine „bienenfreie“ Region, in der Provinz Sichuan  muss nun der Mensch ran und selbst die Bestäubung vornehmen. Jedes Jahr im  April sieht man dort  Tausende von Menschen mit Bambusstöcken, an deren Ende Hühnerfedern befestigt sind, in die blühenden Zweige der vielen, vielen Birnbäume klettern, um die Blüten mühsam von Hand zu bestäuben, wie die Autoren Alison Benjamin und Brian McCallum in ihrem Buch „Welt ohne Bienen -Wie das Sterben einer Art unsere Zivilisation bedroht“  (Fackelträger Verlag Köln 2009) beschreiben. Wer zynisch ist, könnte sich ob der Aussicht auf neue Arbeitsplätze freuen. Fragt sich nur, zu welchem Preis – und doch bestimmt auf Minijob-Basis!

Unbedingt sehenswert: More than Honey, ab 8. November 2012 im Kino:

Sonntag, 9. September 2012

Glyphosat - für Industrie und Lobbys vertretbar, für Natur und Leben giftig

Also doch! Was wir in die Umwelt geben, kommt auch wieder zu uns zurück. Werden die Menschen  etwa schlauer?

Wohl kaum. Lediglich ein minimaler, kritischer Kleinstanteil der sich selbsternannten Krone der Schöpfung: Spezies Mensch hat einen Geistesblitz.
Es geht, wie so häufig, um unser Handeln in unserem ökologischen Lebensraum.

Glyphosat nennt sich eines der vielen von uns hergestellten und von uns in die Umwelt gebrachten Gifte. In zahlreichen Spritzmitteln in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist es enthalten und mittlerweile reichlich in unserer Umwelt vorhanden. Als Gift ist es aber nicht deklariert! Vielmehr als Retter unserer Ökologie.
Regierungsorganisationen wie die WHO, die EPA und die EU vetreten denselben wissenschaftlichen Konsens und haben nach eingehenden Prüfungen festgestellt, bei bestimmungsmäßiger Anwendung bestehe keine Gefahr. Für nicht Zielorganismen sei die Giftigkeit gering!
>> Aha, gering heißt also quasi nicht vorhanden? Und wieder etwas dazugelernt.<<
Kann es doch Unkraut vernichten, aber vor wichtigen Nutzpflanzen macht es halt, es lagert sich nicht in ihnen an? Was für eine Zauberei!

Schade nur, dass Wissenschaftler nun dieses so genannte harmlose "Totalherbizit" Glyphosat im menschlichen Urin nachgewiesen haben. Es steht im Verdacht, das Erbgut von Menschen und Tieren zu schädigen und schwere Krankheiten zu verursachen.
Somit sind die Herstellerangaben widerlegt. Und was sagt der Gentech-Gigant Monsanto, der Herrscher über die internationale Landwirtschaft,  dazu?  Dieser Wirkstoff  reichert sich nicht in unserer Nahrungskette an!

"Eigentlich sollte bis zu diesem Jahr eine Neubewertung des Wirkstoffes auf EU-Ebene vorgenommen werden – unter deutscher Federführung. Doch daraus wird nichts. Die Frist wurde bis 2015 verlängert, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz der WR mit. Die Zeit für das Neubewertungsverfahren habe nicht ausgereicht. Die Industrie habe erst im Mai 2012 ihre Dossiers vorgelegt. Diese Papiere werden für die Neubewertung zu Rate gezogen.deutscher auf EU-Ebene"(Quelle: http://www.derwesten.de/region/westfalen/pflanzenschutzmittel-glyphosat-kann-laut-experten-krank-machen-id6897961.html)
Wer durfte wohl dieses Mal die Taschen weit aufmachen, damit andere noch größeren Reibach machen können?
Der stetig steigende Verbrauch von Herbiziden sollte uns in Angst versetzen! Allein in Deutschland hat sich der Verbrauch von Glyphosat seit Ende der 1990er fast verdoppelt!

Dienstag, 17. Juli 2012

Frontex: die neue Mauer

Frontex: Was ist das? Ein Medikament? Ein Insektenvernichtungsmittel?
Weder noch:  Frontex ist die Abkürzung für die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen (französisch: Frontières extérieures for "external borders“).
Seit 2004 waltet sie ihres Amtes. Aufgabe und Ziel laut Verordnung vom 26. Oktober 2004: die Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union „schützen“.
Vor wem?
Vor Menschen. Menschen, die ihre Heimat verlassen und sich aufmachen in eine ungewisse Zukunft, in ein unbekanntes Land, auf einen ihnen fremden Kontinent.
Was wollen diese Menschen hier?
Leben. Menschenwürdig leben. Und sehr oft: Einfach nur überleben.
Können sie das nicht in ihrer Heimat?
Nein. Sie haben nichts, keine Arbeit, wenig bis kein Essen, keine Bildung; sie werden verfolgt, würden ermordet oder einfach verhungern. Sie sind bettelarm, alles, was ihnen bleibt ist: Hoffnung. Denn Hoffnung, weiß der Volksmund, stirbt zuletzt. Also machen sie sich auf. Aber: Sie sind unerwünscht. Europa will sie nicht. Europa braucht sie nicht. Nicht in Europa. Europa braucht sie in Afrika oder Asien, dort, wo ihre Arbeitskraft schön billig ist, wo Europa sich nicht den Kopf darüber zerbrechen muss, wie viel ein Menschenleben wohl wert ist.  Europa: Braucht seine Sklaven, aber sehen und hören will es sie nicht.  Europa: Braucht afrikanisches Land, südamerikanisches Land, asiatisches Land (siehe Land-Grabbing), aber um die ihres Landes beraubten Menschen kümmert es sich nicht.
Stattdessen macht Europa dicht. Sucht aus, wer rein darf und wer nicht. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Die Guten: die Gewinner dieser Welt. Die Schlechten: die Verlierer dieser Welt. Im Töpfchen: Wenige. Im Kröpfchen: Milliarden. Diese Welt: Ist nicht gerecht.
Europa macht dicht. Teilt das Meer. Für das ungeübte Auge: Hüben wie drüben sieht das Meer schön aus. Das Mittelmeer zum Beispiel. Pittoresk.  Friedlich. Doch: Europas Mauern sind allgegenwärtig.  Militärische Sperrzonen, hier kommt niemand durch.
In den Nachrichten: Überladene Flüchtlingsboote, gekentert, Menschen ertrunken, wenn überhaupt, dann ein oder zwei Überlebende. Es heißt: Die Menschen auf dem Boot waren leichtsinnig. Es heißt: Man konnte nicht retten.
Konnte nicht?
Wollte man denn?
„Mitten auf dem Meer aufgegriffene Flüchtlinge haben - ebenso wie jene, die es bis in Küstennähe schaffen - nach geltendem Völker- und Europarecht das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Sie dürfen auch nicht abgeschoben werden, wenn ihnen möglicherweise Verfolgung oder Misshandlung droht. Ein faires Asylverfahren, das rechtsstaatlichen Anforderungen gerecht wird, kann allerdings nicht ad hoc auf den Einsatzschiffen erfolgen. Die bei den Einsätzen aufgegriffenen Personen müssen daher auf das europäische Festland gebracht werden. Nur hier ist die Durchführung eines Asylverfahrens möglich, das völkerrechtlichen Standards gerecht wird.“ (Quelle: http://www.amnesty.de/journal/2009/april/mit-verschraenkten-armen)
Will Europa das?
2008 bereits berichtete der Dokumentarautor Roman Herzog (nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen Bundespräsidenten) in seinem ARD-Radio Feature „Krieg im Mittelmeer – Von der Cap Anamur zu Frontex und Europas neuen Lagern“ davon, wie die EU es schafft, die Menschen erst gar nicht als Flüchtlinge aufnehmen zu müssen: Besonders die deutschen Verbände praktizieren ‚die harte Linie‘, entnehmen den Flüchtlingsbooten Treibstoff und Lebensmittel (http://www.borderline-europe.de/news/news.php?news_id=56  /  http://frontex.antira.info/2008/10/28/wdr5-krieg-im-mittelmeer/).
Europa schottet sich ab, macht zu und erobert gleichzeitig die Welt.
Wo bleibt der Protest ... und das Gewissen?


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=V1eZ8Ilgbfs

Sonntag, 15. April 2012

Afghanistan, strategisch wertvoll für Iranangriff?

An einen Truppenabzug aus Afghanistan, der 2014 angedacht ist, kann ich momentan nicht glauben. 
Zu verlockend ist die Lage als Nachbar vom Iran, als dass man diese aufgeben wollte. Oder?
Ständig hören oder lesen wir, dass sich das afghanische Volk vor einem Abzug der ausländischen Truppen fürchtet, denn zu groß sei die Bedrohnung der Taliban.
Aber wie groß ist diese Bedrohnung wirklich? - Und wie wird diese vielleicht sogar von den ausländischen 'Besatzern' geschürt?
""Wir haben Angst", sagt ein Einheimischer. "Die Übergabe der Sicherheitsverantwortung läuft wie geplant", sagt der IsaF-Oberkommandierende. 2014 sollen die internationalen Truppen abziehen, doch nach Monaten voller Rückschläge schauen viele Afghanen besorgt in die Zukunft." http://www.sueddeutsche.de/politik/afghanistan-furcht-vor-dem-abzug-1.1326614
Die Rede ist von Rückschlägen für den Westen. Rückschläge, die sich durch Koranverbrennungen auf einer durch US-Soldaten auf dem US-Stützpunkt Bagram, dem Hauptquartier der Streitkräfte der Vereinigten Staaten in Afghanistan, äußern. Diese Angelegenheit ist bis heute nicht geklärt, man liest nichts mehr darüber - wo bleibt die Aufklärung? Zwei Monate ist es nun fast her, wo bleibt die passgerechte und schlüssige Lösung? Solche Schlagzeilen sind Gift und zugleich der Schlüssel. Neue Unruhen stiften Chaos, und Chaos ermöglicht das Bleiben. Das Bleiben - wenn nötig: für weitere Operationen so nah an neuen Zielen.
Ein US-Soldat, der vor knapp einem Monat bei einem Amoklauf in Kandahar 16 Zivilisten tötet: Der Wolf im Schafspelz? Oder doch nur ein kranker Spinner?! 
Es bleibt spannend, wie wird es sich entwickeln? Wie viele nicht nachvollziehbare und nicht ganz schlüssige Meldungen wird es noch geben, bis wir einen Abzug oder ein Verbleiben der internationalen Truppen in Afghanistan serviert bekommen?
Die millitärische Lage ist mehr als günstig!
                                                                 Das Öl, es glänzt und wenn auch schwarz!

Donnerstag, 12. April 2012

DENKVERBOTE - unbequeme Wahrheiten sind in unserem Land nicht erwünscht

Wenn ein älterer, weiser Mann sich kritisch zum Thema Kriegstreiberei äußert, dann muss er mit allen Mitteln mundtod gemacht werden. Denn niemand darf wissen, dass sich die deutsche Wirtschaft schon seit Jahr und Tag an Kriegen bereichert. Wo geschossen wird, werden mit Sicherheit auch deutsche Waffen zum Einsatz kommen.
Das heißt, wahrscheinlich wissen es die meisten, nur interessiert es leider die wenigsten.
Überhäuft mit eigenen Problemen, Zukunftsängsten und irrgeleitet durch propagierender Presse wird heutzutage alles getan, diese und andere "Schweinereien" unter dem Deckmantel des 'good old germany' zu verschleiern.

Es wird Zeit, die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen auch zu dieser heranzuziehen. Ihnen den Garaus zu machen und ihnen das zukommen zu lassen, was sie verdienen: erst Strafe, dann Nichtachtung!

Warum gelten für unterschiedliche Staaten und Länder unterschiedliche Rechte?

Der Atomwaffensperrvertrag regelt genau, welche Staaten offiziell Atomwaffen haben dürfen.
Zu ihnen gehören: die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und die Volksrepublik China. 

Aber warum darf der eine, was dem anderen verboten ist?

"Kritiker bemängeln, der Atomwaffensperrvertrag schreibe eine Ungleichheit zwischen den offiziellen Atommächten und den kernwaffenfreien Staaten fest: Während Letzteren der Besitz dieser Waffen verboten ist, würden die Atommächte keine Bestrebungen machen, ihre Abrüstungsverpflichtung umzusetzen. Verstärkt werde diese Ungleichheit dadurch, dass die im Vertrag festgelegten Atomwaffenstaaten zugleich die ständigen Mitglieder im UNO-Sicherheitsrat sind, die dort ein Vetorecht haben und völkerrechtliche Versuche, sie zur Abrüstung zu bewegen, blockieren können. Es wird in Frage gestellt, ob die Atommächte, die alle schon Angriffskriege geführt haben, die moralische Berechtigung haben, anderen Staaten Vorschriften über ihre Bewaffnung zu machen.Auch wird kritisiert, dass der Vertrag die Ausbreitung von Atomwaffen nicht umfassend begrenzen konnte. Seit geraumer Zeit wird angenommen, dass Israel – vermutlich bereits seit 1967 – über Kernwaffen verfügt, wenngleich dies von israelischer Seite weder bestätigt noch dementiert wird. Indien und Pakistan haben offiziell bestätigt, solche Waffen zu besitzen, und haben sie getestet; Nordkorea hat 2006 und 2009 vermutlich Atombomben getestet, auch wenn diese Tests nicht einwandfrei funktioniert haben. Auch Südafrika hat während der Apartheid ein Kernwaffenprogramm verfolgt, dieses Anfang der 1990er aber freiwillig aufgedeckt und beendet. Südafrika gilt daher als Musterbeispiel, wie UN-Embargos von Staaten unterlaufen werden können. Derzeit werden dem Iran von manchen – darunter von Seiten der USA und der EU – Bestrebungen vorgeworfen, Atomwaffen zu entwickeln.
  • Viele Kritiker werfen den offiziellen Atommächten vor, ihrer Verpflichtung zur Abrüstung nach Artikel VI nicht nachzukommen. Einige Atommächte modernisieren ihre Arsenale und entwickeln neue Waffen und Trägersysteme, statt abzurüsten. So forschten z. B. die USA unter George W. Bush an kleineren, zielgenaueren Kernwaffen, sogenannten Mini-Nukes und Bunkerbrechern, die tatsächlich eingesetzt hätten werden können und so die Grenze zwischen konventionellen und nuklearen Waffen hätten verschwimmen lassen. Verschiedene Nichtregierungsorganisationen fordern die vollständige Abrüstung aller Atomwaffen durch eine Nuklearwaffenkonvention.
  • Manche Beobachter sehen in der Nuklearen Teilhabe, in deren Rahmen Atomwaffen der USA in europäischen NATO-Ländern, einschließlich Deutschland, stationiert sind, einen Verstoß gegen das Verbot des Vertrages, diese Waffen an Nichtatomwaffenstaaten weiterzugeben.
  • Jeder Mitgliedstaat hat das Recht zur zivilen Nutzung (laut Vertragstext: „peaceful use“ – „friedliche Nutzung“) der Kernenergie. Im Konflikt um das iranische Atomprogramm wolle der Iran dieses Recht verteidigen und wehrt sich gegen die Forderung, die Urananreicherung einzustellen. Im Artikel III des Vertrags verpflichtet sich jeder Nichtkernwaffenstaat zu Sicherungsmaßnahmen für spaltbares Material und für Ausgangsmaterial zur Herstellung von spaltbarem Material, die Herstellung an sich ist zu zivilen Zwecken nicht verboten.
  • Jede „Vertragspartei ist in Ausübung ihrer staatlichen Souveränität berechtigt, von diesem Vertrag zurückzutreten“ (Artikel X), Sanktionsinstrumente sind nicht Vertragsbestandteil. Nordkorea machte von diesem Artikel Gebrauch und kündigte den Vertrag mit Brief vom 10. Januar 2003 an den UN-Sicherheitsrat. Kritiker werfen Nordkorea vor, sich nicht an die Provisionen aus Artikel X gehalten zu haben, welcher vorsieht, dass der austretende Staat seine Kündigung nicht nur dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, sondern auch allen anderen Staaten mitteilen muss. Dies tat Nordkorea nicht; daraus ist für Kritiker nun völkerrechtlich unklar, ob das Land noch stets Vertragsmitglied ist oder nicht.
  • Anhand der Beispiele Irans und Nordkoreas wird deutlich, dass der Atomwaffensperrvertrag über keine eigenen Sanktionsinstrumente verfügt, um gegen Vertragsbruch oder Kündigung vorgehen zu können. Es besteht einzig die Möglichkeit, dass die IAEO einen Vertragsbruch feststellt und gemäß Artikel XII.7.B ihres Statuts den entsprechenden Fall an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen überweist. Dies hat sie im Falle Irans im Jahr 2006 vollzogen. Im Falle Nordkoreas wurde der Sicherheitsrat eigenständig tätig.
  • Es wird spekuliert, Verstöße gegen das Verbot der Weitergabe von Kernwaffentechnologie seien nicht aufgedeckt worden. Hierbei ist insbesondere ein Fall bekannt geworden: Abdul Qadir Khan, der Vater der pakistanischen Atombombe, hat zugegeben, er habe geheime Informationen über den Bau von Atombomben, an die er während seiner Beschäftigung in einem Urananreicherungsunternehmen in den Niederlanden gelangte, an Pakistan weitergegeben und später auch an den Iran verkauft. Zumindest die pakistanische Regierung hat dies bestätigt. Demnach hätte sich der Unterzeichnerstaat Iran eines Verstoßes gegen den Atomwaffensperrvertrag schuldig gemacht."(Quelle:ihttp://de.wikipedia.org/wiki/Atomwaffensperrvertrag)
Es sieht ganz so aus, als definiere man Demokratie weltweit als etwas, das nur solange gilt, wie es der herrschenden und veröffentlichen Meinung folgt. Es ist wie bei allen Dingen auf unserer Welt: Was nicht sein darf, existiert auch nicht, und es wird auch in den sogenannten "anerkannten Medien" nicht objektiv und aufklärerisch darüber geschrieben!