Mal ernst, mal augenzwinkernd, mal empört, mal angenervt - aber immer interessiert am Weltgeschehen. Ich blogge, weil ich mich mitteilen & andere aufrütteln will, Denkanstöße geben & bekommen will. Das Handbuch "Flaschenpost für Profis" hab ich verlegt.
Wirtschaftssysteme weltweit setzen vor allem auf Effizienzsteigerung. Stetig steigende Produnktionszahlen und höhere Unternehmensgewinne stehen den Personalkosten gegenüber.
Ich gehe stark davon aus, dass sich die Entwicklung nicht aufhalten lassen wird. Roboter sind schneller, günstiger, genauer und intelligenter. In immer mehr Branchen und Teilbereichen sind Maschinen auf dem Vormarsch.
Werden sie uns irgendwann gänzlich ersetzen?
Niemand kann leugnen, dass die Entwicklung von Maschinen unser Leben um einiges erleichtert hat. Denken wir nur an Waschmaschinen, Geschirrspühler, Mikrowellen... .
Aber auch hier ist spürbar, der Mensch kennt kein Ende oder Optimum, er wird versuchen Roboter/ Maschinen für alle möglichen Anwendungsbereiche zu entwickeln.
Unser Drang nach Fortschritt und Profiten führt zwangsläufig zu immer technisierteren Prozessen – nicht nur in der Produktion, sondern auch in Dienstleistung und Handel.
Maschinen übernehmen in einigen Bereichen Aufgaben, die für Menschen zu gefährlich oder zu anstrengend sind. In solchen Anwendungsgebieten, wie zum Beispiel der Kran für den Hausbau, sind sie ein zweckdienliches Mittel und auch eine gute Entwicklung.
Problem dieses Voranschreitens der Entwicklung wird uns jedoch immer mehr in Bedrängnis stürzen!
Mehr Menschen aber weniger Arbeitsplätze.
Vor allem im Produktionssektor nehmen Maschinen heutzutage einen hohen und wichtigen Stellenwert ein. Wenn es den Robotern gelingt, auch in Dienstleistung und Handel den Menschen zu ersetzten, bleibt uns bald nur noch Zuflucht in die IT-Branche!
Wenn dieser "schwarze Zeitabschnitt" real geworden ist, könnte Politik der Menschheitsretter sein. Gesetze, die Unternehmen zwingen, menschliche Mitarbeiter einzustellen anstatt kostengünstigere Maschinen/ Roboter einzusetzten.
Ich vergaß: Politik ist die Marionette der Wirtschaft und Big Company besinnt sich bestimmt nicht zu Fairness, Nachhaltigkeit und dem Gemeinwohl.
Nutzt man die Gunst der Stunde, um einen neuem Bundespräsidenten zu ernennen, oder will man den Posten gar ganz streichen?
Ist unser BP Christian Wulff zu gefährlich, weil er sich bei einer Tagung vor Wirtschaftsnobelpreisträgern in Lindau am 24.8.2011 mit seinen Äußerungen zu weit aus dem Fenster lehnte, indem er die Schuldenpolitik der EU- Länder scharf kritsierte und sich gegen die Vergemeinschaftung der Schulden (Euro-Bonds) aussprach?
Er kritisierte auch die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) und machte deutlich, dass Artikel 123 der EZB den unmittelbaren Erwerb von Schuldtiteln verbietet, um die Unabhängigkeit der Notenbank zu sichern. Artikel 123 AEUV
„Dieses Verbot ergibt nur dann Sinn, wenn die Verantwortlichen es nicht durch umfangreiche Aufkäufe am Sekundärmarkt umgehen.“
"Wulff erinnerte in Lindau an die Grundprinzipien der Marktwirtschaft: „Risiko und Haftung gehen Hand in Hand … Wer Risiken eingeht, kann auch scheitern. Dieses Prinzip muss auch für den Finanzsektor gelten, für kleine Anleger wie für große Finanzinstitute.“ Hier müsse Versäumtes dringend nachgeholt werden. Und: „Die Versündigung an der jungen Generation muss ein Ende haben.” (vgl. „Zeit“ v. 24.8.2011)" Quelle
Ist all dies als Andeutung zu verstehen, dass er den Gesetzentwurf zum Europäischen Stabilitätmechanismus (ESM) nicht ohne weiteres unterzeichnen kann?
Wieso aber hat Merkel ihn auf diese Position gesetzt? Doch wohl nur, weil sie davon ausging, Wulff würde alles brav abnicken und unterschreiben, was man ihm vorlegt!
Auf jeden Fall ergibt diese Hetzjagd in vorliegender Größenordnung keinen Sinn. Dreck am Stecken hin oder her! Und wer ist bitte noch sauber in unserer Politikerenklave?
Klar ist, wenn es unserer Regierung gelingt, diesen Vetrag zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) durchzusetzen, werden wir es bitter bereuen. Mit wir sind alle Bürger Europas gemeint, aber eben nur die Bürger, nicht der Kapitaladel!
Vielleicht aber hat er sich auch nur in der Elite unbeliebt gemacht und wird nun abgestraft.
Es ist doch interessant, wie die Bundesregierung es immer wieder schafft uns vorzugaukeln, dass wir nun weniger Arbeitslose haben als noch im Vormonat oder Vorjahr. Jenen Monat gibt die Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Zahlen bekannt. Momentan, so wird behaupet, gäbe es 2,7 Millionen Arbeitslose in Deutschland.
Ständig liest man solche Schlagzeilen, aber glaubt man das auch? Man sollte sich einmal genauer anschauen, wie so etwas begründet wird.
Immer wieder formuliert die Regierung die Kriterien der "Definition der Arbeitslosigkeit" um, so werden diese ständig angepasst und lassen somit Handlungsspielraum für Schönung!
§ 16 Arbeitslose
(1) Arbeitslose sind Personen, die wie beim Anspruch auf Arbeitslosengeld
1. vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen,
2. eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und dabei den
Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen und
3. sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet haben.
Schützen wir unsere Werte, die Werte, die in unserer Gesellschaft im Mittelpunkt stehen sollten, und die es heißt, zu verteidigen! Unsere Werte sollten Moral, Gerechtigkeit, Weisheit, Ehrlichkeit, Mäßigung,... o.ä. sein. Leider sind all diese genannten Werte für einige nicht relevant. Stellen einige von ihnen doch einen Verzicht dar. Eine mögliche Ausbeute zu dimensionieren, am besten ins Endlose. Warum möchte jemand, der einen Job hat, der ihm gefällt und sehr guten Verdienst beschert, immer mehr? Warum nur üblichen, normalen Besitz anstreben, wenn man sich nehmen kann, was man möchte. Führt zu viel Besitz zu Habgier? Warum befinden wir uns in einer "Ellenbogengesellschaft"? Ist diese gereift in den Jahren des Verzichts oder des Überflusses?
Wir haben sie gut genährt, können wir nicht stolz auf sie sein?
Welche Tugenden sind Euch die wichtigsten?
Wenn Banken, gar ganze Finanzsysteme, Staaten mit sich in die Versenkung reißen, dann kann niemand sagen: Wir hätten nicht gewußt, dass so etwas geschehen kann.
Diese Folgen waren absehbar!
Das Problem der Habgier. Besitzen wollen, egal, was es ist. Banken geben Kredite, gegen einen Zinswert und etwas Sicherheit. Verdienen sie doch gut daran, mit Geldern, die ihnen nicht gehören, einen hohen Ertrag zu erwirtschaften. Schließlich bekommen wir auch Zinsen auf unser Girokonto. Gewiss, die Zinsen sind gering, aber wenigstens etwas.
Jeder normale Bürger muss sich verantworten, wenn er über seine Verhältnisse gelebt hat, und sich somit in eine mögliche Insolvenz flüchten. Hält er dieses kargere, etwas enthaltsamere Leben einige Zeit durch, ist er wieder frei von seiner Schuld. Finanzsysteme - und hier seien vor allem ihre "Macher" angesprochen- haben ein solches Vorgehen nicht zu fürchten, werden sie doch vom Steuerzahler gestützt. Wir können doch überall lesen, wie gemütlich es sich unsere "Macher" auf ihrer höheren Ebene gemacht haben. Fast täglich gibt es irgendeinen Rücktritt, ach nein pardon, ein Entlassungsgesuch, damit man sich noch das Übergangsgeld in die prall gefüllten Taschen stecken kann.
Machen wir Mist, zahlen wir dafür, machen die anderen Mist, zahlen wir auch dafür. Was für eine Gerechtigkeit!
Der Mensch ist ein armes Individuum, muss er doch auf seiner "Lebensebene" für sich und seine Lieben sorgen, und weil wir das so gut schaffen, werden wir auch noch für Zahlungen in höheren Ebenen herangezogen. Marode Finanzsektoren, Länder, Kommunen...., Gewinne haben sie alle schon reichlich generiert, diese werden abgezapft oder verlagert.
Kleine dünne Maden werden zu dicken Maden! Sie überfressen sich. Aber sie werden keine Schmetterlinge.
Stellt Euch vor, Ihr schaut in Eure Geldbörse und bemerkt, dass Ihr 50 Cent verloren habt. Was folgt? Weltuntergangsstimmung? Verbaute Zukunftsperspektiven? Eine den Boden unter den Füßen wegreißende Talfahrt schnurstracks in die Armut hinein? Oder nur ein Anflug von Ärger und dann ein leichtes Achselzucken? Vielleicht auch nichts von alledem, weil Ihr das Minus von 50 Cent in der Geldbörse gar nicht erst bemerken würdet?
„Entschuldigen Sie bitte die Störung, ich verkaufe die Motz“ – wer diesen oder einen ähnlichen Spruch nicht kennt, fährt womöglich nie mit den Öffentlichen. In Berlin ist es die Motz oder der Straßenfeger, in Hamburg Hinz & Kunzt, in Frankfurt Soziale Welt… Die VerkäuferInnen stets ein bunt gewürfelter Haufen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten, allerdings mit einem gemeinsamen Nenner, nämlich dass sie nichts haben außer ihren Körper und ein wenig Stolz. Die Motz zum Beispiel kostet 1,50 Euro – 50 Cent sind für die Verkäufer.